Calpe und Altea

Mit dem Fahrzeug gelangt man über die Autobahn AP-7 (Ausfahrt Nr. 63, Benissa-Calpe) oder über die Nationalstraße N-332 (Richtung Gata-Teulada-Ben­issa-Calpe) an unser Ziel.

Calpe befindet sich 30 km von Dénia entfernt. Von der Straße aus fällt bereits das imposante Felsenmas­siv, der Peñón de Ifach, sofort ins Auge, der 1987 zum Naturpark erklärt wurde.

Zwischen Calpe und dem Peñón befinden sich die archäologischen Funde von Los Baños de la Reina (4. -5. Jh. n. Ch.), die Reste einer römischen Villa, die Teil einer Fischzuchtanstalt war, und wie man sehen kann die Jahre in gutem Zustand überdauert hat.

Peñón de Ifach. Wir steigen bis zum Gipfel des Peñón, um den wunderbaren Blick genießen zu kön­nen. Direkt zu Beginn des Aufstiegs befindet sich die Aula de la Naturaleza, wo uns mit Hilfe einer Aus­stelllung und audiovisuellen Medien der Naturpark und seine Besonderheiten nähergebracht werden.

Verkehrsmittel:

Eigenes Fahrzeug, Ausflug mit der Fähre Dénia-Calpe, Zug (Trenet der La Marina) oder Bus.

Der Peñón de Ifach beeindruckt durch seine Großar­tigkeit und imposante Form, die sich 332 Meter über dem Meeresspiegel aus den Gewässern des Mittelmee­res erhebt. Vom Gipfel aus ziehen uns die spektakuläre Aussicht, die Weite des Meeres, die Sicht auf Calpe und die zahlreichen Einbuchtungen der Küste völlig in ih­ren Bann. Der Peñón stellt ferner einen Treffpunkt für Bergsteiger und Taucher dar.

Der Peñón de Ifach beeindruckt durch seine Großar­tigkeit und imposante Form, die sich 332 Meter über dem Meeresspiegel aus den Gewässern des Mittelmee­res erhebt. Vom Gipfel aus ziehen uns die spektakuläre Aussicht, die Weite des Meeres, die Sicht auf Calpe und die zahlreichen Einbuchtungen der Küste völlig in ih­ren Bann. Der Peñón stellt ferner einen Treffpunkt für Bergsteiger und Taucher dar.

Besichtigungen in Calpe. In der Altstadt befindet sich der Torreó de la Peça, ein Überrest einer militärischen Struktur, der Zitadelle, vom Ende des 14. Jh., die im 18. Jh. im Auftrag von Phillip III weiter befestigt und 1981 restauriert wurde. In seiner Nähe stehen noch die alten murallas, die Mauern aus dem 14. und 15. Jh., der Forat de la Mar, ein Tor, das von den französischen Truppen 1813 durchbrochen wurde. Die Kirche Iglesia Antigua stellt das einzige Beispiel einer gotisch-maurischen (mudéjar) Kirche in der Comunidad Valenciana dar. Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial Ntra. Sra. de las Nie­ves ist aufgrund ihrer Glasfenster und ihrer Mosaikfas­sade einen Besuch wert.

Ferner können wir durch den Arrabal spazieren und das archäologische Museum, das Fester-Museum, das Sammlermuseum und die Casa de la Senyoreta (ein Bauwerk aus dem 18. jh. im herrschaftlichen Stil) be­suchen.

Die Fischhalle

Nachmittags fahren ähnlich wie in Dénia die Fischerboo­te in den Hafen ein, und an­schließend findet von mon­tags bis freitags ab 17.00 Uhr die Fischversteigerung in der Fischhalle statt. Man kann die Versteigerung von der Aus­sichtsgalerie im Tourist Info Lonja aus miterleben.

In der Nähe des Stadtkerns befindet sich das Haus Casa Cocó, ein Landhaus im typischen Stil der Marina Alta, das als etnographi­sches Museum hergerichtet worden ist, der Llavador de la Font, ein alter Brunnen und Waschplatz und in der Urbanisation La Manzanera die Bauwerke von Ricardo Bofill (ein architektoni­sches Ensemble, das in den siebziger und achtziger Jahren erbaut wurde).

Ferner sind im diesem Gemeindebezirk die Kapellen San Salva­dor und San Juan (18. Jh.) und der Pou Salat (18. Jh.) zu besich­tigen.

Küstenspaziergang. Parallel zur Küste verlaufen die Küstenpro­menaden der Infanta Elena in der Playa Arenal Bol und Infan­ta Cristina in der Playa de Levante oder La Fossa. Am Fuß des Peñón auf der linken Seite finden wir die Promenade des Príncipe de Asturias.

Auffallend im Hafen von Calpe ist das Schiff, das eine Untersee­besichtigung des Meeresgrundes ermöglicht, als wäre man ein Fisch.

Weitere Ausflüge können mit dem Schiff nach Jávea, Dénia, Altea oder Benidorm an der Küste entlang unternommen werden.

Altea, unser nächstes Ziel, befindet sich 10 km von hier entfernt (N-332).

Altea, ein leichtlebiges Dorf, wo Kunst förmlich in der Luft liegt!

Besichtigungen in Altea. Im Stadtzentrum von Altea befindet sich eine Ampelkreuzung und ein kleiner Platz mit einer Kirche, die früher ein altes Franziskanerkloster war. Um diesen Platz herum breitet sich das Einkaufs­zentrum aus. Von hier aus beginnen wir unseren Aufstieg in die Altstadt über die Calle Pont de Moncau bis wir zu einer Gabelung gelangen und rechts unseren Weg fortführen. An der Ecke befindet sich das Kulturhaus, das Gemäldemuseum Navarro Ramón und die Ausstellungsräume Casal Fester.

Wir gehen auf derselben Straße weiter bis wir zum Stadtteil Vella Guarda gelangen. Dort kann die Rekonstruktion eines alten Wachturms besichtigt werden.

Wir lenken unsere Schritte nun zur Plaza de la Cruz. Von dort aus geht es bergauf zur Cuesta de los Machos bis zum alten Stadttor Portal Vell. Hier wird uns deutlich bewusst, dass wir uns im alten ummauerten Teil, dem Casco Antiguo, befinden. Links erscheint die Plaza Tonico Ferré, an der sich die Fundación Scholter befindet, wo es Gemäldeausstellungen zu sehen gibt. Einen weiteren Besuch wert ist der Palau, der ein Museum mit Instrumen­ten aus aller Welt beherbergt, darunter auch eine interessante Sammlung von Holz- und Bambusinstrumenten.

Der Aufstieg über die Calle Mayor ist sehr kurzweilig, denn die gepflaster­ten Gassen steigen in Stufen an und die Balkone sind mit schönen Gittern versehen ... und ohne es zu merken, sind wir schon auf der Plaza de la Iglesia de la Virgen del Consuelo angelangt. Hier spiegeln die zahlreichen Kuppeln der Kirche mit ihren blauen und weißen Dachziegeln und die lauschigen Winkel des Platzes mediterrane Stimmung wie sie im Buche steht wieder.

Dieses fantastische, dicht gedrängte Ensemble der Altstadt verleiht der Provinz einen einmaligen Flair. Aufgrund der Ruhe und der Gelassenheit dieser Ortschaft ist Altea zum Paradies der Künstler und Kunsthandwerker geworden, deren Kunsthand­werksgeschäfte und kleine Künstlerläden der Alt­stadt ein künstlerisches, leichtlebiges Ambiente ver­liehen haben.

Die Mostra de Artesanía (Kunsthandwerksausstel­lung) findet im Sommer und in der Karwoche von 19.30 Uhr bis Mitternacht statt. Hier werden Ver­kaufsstände mit Glasarbeiten, Marionetten, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Lederwaren, etc. aus­gestellt.

Hier in der Altstadt finden wir auch zahlreiche Re­staurants, in denen wir abends gemütlich essen kön­nen.

Wir setzen unseren Rundgang fort, indem wir die Calle Costera del Mestre de la Música hinun­tergehen in Richtung Paseo del Mediterráneo, eine Promenade mit Gartenanlagen, Cafés, Restaurants und Geschäften, die zum bummeln einlädt.

Der Mirador

Ein Aussichtspunkt neben der Plaza de la Iglesia, von wo aus wir einen wunderschönen Blick genießen können.

Wochenmarkt

Dieser findet dienstags am Flussbett auf dem Camí del Algar neben dem Sportplatz statt.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten:

Es gibt in dieser Gegend noch eine ganze Reihe anderer interessanter Sehenswürdigkeiten, die an einem anderen Tag besichtigt werden können: Die Villa Gadea, Altea La Vella und der Gebirgszug Sierra de Bèrnia, der auch über Altea erreicht wer­den kann.

Anfahrt. Wenn wir uns in Richtung Altea La Ve­lla bewegen, stoßen wir 3 km von Altea entfernt auf Villa Gadea, Internationales Zentrum der UNESCO.

Nachdem wir Villa Gadea besucht haben, können wir zum Caserío de Altea La Vella weiter fahren, das sich am Fuße der Gebirgskette von Bèrnia be­findet, wo die typischen Häuser sich um die Kir­che herum drängen.

Nicht weit entfernt von Altea la Vella, der Straße von Callosa de Ensarrià folgend, führt uns ein Weg bis zum Gipfel der Sierra de Bèrnia und zum Fort de Bèrnia (die Restmauern einer alten Burg) sowie zum Brunnen Fuente del Runar und den Forat (ein Tunnel, der den Felsen durchquert und uns auf die Nordseite der Gebirgskette führt). Hier wird viel ge­wandert und es gibt auch einen Picknickplatz.

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